Project Funding

About

The Project Funding Programmes were in place from 1 July 2006 to 31 December 2009. They funded projects of a minimum size in the fields of transportation, heat and waste heat, which aimed to use fossil energy more efficiently or to replace it with renewable energy.

Outcome

Over the course of their existence, the Project Funding Programmes approved 181 projects, of which 135 were still under contract at the last count. Over the period 2008 to 2012, the initially approved 181 projects promised CO₂ reductions of 1,06 million tonnes, which would have given rise to contributions of 109 million Swiss francs. The 135 projects active at the last count promised CO₂ reductions of 0,88 million tonnes in return for contributions of 92 million Swiss francs. The delivery shortfall due to contract terminations thus amounted to 17.5%. The active projects supplied emission reductions of 838‘262 tonnes of CO₂. Compared to the quantity agreed by contract, this implies a delivery shortfall of 4.4%.

In general, the Foundation concluded forward contracts with project owners for the delivery of emission reductions at a specified date and price. Delivery volumes were not specified (offtake).

Projektbeispiele

Über das Projekt
Abwärmenutzung der offenen Kunsteisbahn Davos (GR)

Projekteigner
Landschaft Davos Gemeinde

Projektbeschreibung
In der Vaillant Arena Davos, in welcher im Winter der Hockey Club Davos (HCD) angefeuert und der Spenglercup ausgetragen wird, entsteht bei der Kälteerzeugung viel ungenutzte Abwärme. Die Gemeinde Davos Landschaft entschied sich zur Nutzung eines Teils dieser Abwärme. Damit wird jetzt das Schwimmerbecken, das Mehrzweckbecken sowie das Aussenbecken des 420 m entfernten Erlebnishallenbads „eau–là–là“ beheizt. Entsprechend senkt sich der Ölverbrauch dieser Anlagen. Die Abwärme der offenen Kunsteisbahn Davos wird mittels eines Enthitzers und einer Wärmepumpe mit einer Leistung von rund 330 kW zurückgewonnen. Eine Fernwärmeleitung führt die Wärme zum Hallenbad.

Einsparungen
Mit der zurückgewonnenen Abwärmeenergie von rund 1’300 MWh spart das Hallenbad jährlich 130’000 Liter Heizöl ein. Dadurch werden die CO₂-Emissionen im Zeitraum von 2008 bis 2012 um 1’550 Tonnen reduziert.

Beitrag Stiftung Klimarappen
Erst die Aussicht auf eine Förderung durch die Stiftung führte bei der Gemeinde zum Entschluss, das Projekt zu realisieren. Die Abgeltung der Stiftung beträgt 160'000 Franken bei Investitionen von rund 1 Mio. Franken. Dieser nachhaltige Entscheid scheint sich für die Landschaft Davos Gemeinde auszuzahlen: Sie ist bestrebt, mittelfristig weitere Wärmebezüger an das Abwärmenetz anzuschliessen.

Factsheet

Über das Projekt
Kompostieranlage zur Erzeugung von Kompost und Biogas in Lavigny (VD)

Projekteigner
Germanier Ecorecyclage SA

Projektbeschreibung
Seit 1992 betreibt die Germanier Ecorecyclage SA die regionale Kompostieranlage von Lavigny (VD) mit einer Kapazität von 5000 bis 8000 Tonnen pro Jahr. Bekanntermassen sind organische Abfälle oft ungeeignet zur Verbrennung, eine Kompostierung mit gleichzeitiger Gasfassung würde aber eine energetische Nutzung erlauben. Das Projekt umfasst den Bau einer geschlossenen Annahmestelle für das Gärgut, dank welcher Geruchsemissionen vermieden werden. Nach der Befreiung von Fremdstoffen wird das Gärgut dem Gärreaktor zugeführt, wo es von Mikroorganismen in Kompost und Biogas umgewandelt wird – ein Vorgang, der bei Temperaturen von 55 bis 60 °C abläuft und 15 bis 20 Tage dauert. Das Biogas mit einem Methananteil von rund 55% wird gereinigt und zu Erdgasqualität für den Einsatz in Gasfahrzeugen aufbereitet. Der Kompost wird als Dünger eingesetzt.

Beitrag Stiftung Klimarappen
Das Unternehmen wird neu pro Jahr 16 000 Tonnen organische Abfälle vergären und dabei voraussichtlich 940 000 m3 Biogas erzeugen, welches als Ersatz für Erdgas in Fahrzeugen eingesetzt wird. Damit können im Zeitraum 2007 bis 2012 die CO₂-Emissionen um 10 300 Tonnen reduziert werden. Die Abgeltung der Stiftung für diese Reduktionsleistung beläuft sich auf rund 1.3 Mio. Franken.

Factsheet

Über das Projekt
Fernwärmenetz mit Holzheizung in Luthern (LU)

Projekteigner
Sägewerke Christen AG

Projektbeschreibung
In der Luzerner Gemeinde Luthern im Napfgebiet, inmitten eines waldreichen Gebiets, produziert die Sägewerke Christen AG. Sie betreibt in der Gemeinde einen kleinen Wärmeverbund. Die Wärme wird aus Heizöl und Holz gewonnen und unter anderem zur Holztrocknung im Betrieb eingesetzt. Das Unternehmen erkannte, dass das Potenzial zur vollständigen Versorgung der Gemeinde mit erneuerbarer Energie besteht, wenn die im Werk in der Verarbeitung anfallenden Holzreste energetisch genutzt würden. Dies erfordert jedoch den Ausbau des bestehenden Fernwärmenetzes. Mittlerweile konnten über 20 Eigentümer von Liegenschaften, die mit Heizöl beheizt werden, sowie ein Käsereibetrieb für den Anschluss gewonnen werden. Zudem kann die energetische Versorgung der betriebseigenen Erweiterung mit Wärme aus Holz sichergestellt werden.

Beitrag Stiftung Klimarappen
Die neue automatische Holzschnitzelfeuerung mit einer Leistung von 2,1 MW verursacht In-vestitionskosten von 2.2 Mio. Franken. Die Abgeltung der Stiftung deckt knapp 20% dieser Kosten.

Einsparungen
Die erwarteten CO₂-Emissionsreduktionen im Zeitraum 2007 bis 2012 betragen knapp 4 600 Tonnen, was einer substituierten Heizölmenge von jährlich rund 300 000 Litern entspricht.

Factsheet